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Pressemitteilung

LAG A | B | T – Landeskonferenz 2021

Die Landeskonferenz fand in diesem Jahr im Henriettenstift in Hannover in hybrider Form statt. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei unseren Gastgebern für die tolle Unterstützung bedanken.

Herr Korden eröffnet als LAG A I B I T – Vorsitzender die Landeskonferenz und begrüßt alle Gäste und anwesenden Vertreter der LAG A I B I T – Mitglieder.

In seinem Beitrag zu Schwerpunktthemen der fachlichen Weiterentwicklung nimmt Herr Korden als erstes einen Blick auf die Corona Pandemie. Es wird auf gute Abstimmungen mit der LAG WR und dem Ministerium verwiesen. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die Belange der Menschen mit Behinderungen sowie der unterstützenden Einrichtungen und Dienste nicht immer im Blick waren. Es wird auf die Weiterentwicklung des Landesrahmenvertrags eingegangen. Hr. Korden stellt die drei Schwerpunktthemen der Weiterentwicklung zur Arbeit von Werkstätten der LAG A I B I T vor:

· Schaffung von arbeitsmarktnahen Arbeitsplätzen,

· Stärkung der Arbeit der Werkstatträte vor Ort durch Bereitstellung ergänzender personeller Ressourcen für die notwendige Assistenz,

· Stärkung des Übergangsmanagements auf den allg. Arbeitsmarkt.

Weitere Themen sind die Umsetzung des Budgets für Arbeit in Niedersachsen, der Entwicklungsstand unserer Qualitätsstandards (5 Standards) für gute Werkstattarbeit sowie die verschärfte Fachkräftesituation.

Herr Korden verabschiedet die Kollegen: Detlef Springmann, Burghardt Zirpins, Clemens Kasper und Holger Knopp. Alle nehmen letztmalig an einer Landeskonferenz teil. Der Dank gilt ganz besonders ihrem Engagement in der Vorstandsarbeit der LAG A I B I T. Mit Detlef Springmann und Burghardt Zirpins gehen zwei ehemalige Vorsitzende der LAG A I B I T im nächsten Jahr in den Ruhestand.

Die niedersächsische Sozialministerin Frau Behrens berichtet über die aktuelle Teilhabe-Politik auf Landesebene. Hierbei geht sie auf den aktuellen Stand zum Landesrahmenvertrag ein. Ein weiteres Thema war der neue Aktionsplan Inklusion 2021/ 2022. Hier wurde verdeutlicht, dass es trotz der schwierigen Situation gelungen ist, durch Zusammenarbeit mit Menschen mit und ohne Behinderung in Niedersachsen, Verbänden und Verwaltung einen neuen Aktionsplan 2021/2022 auf den Weg zu bringen. Mit dem Ansatz von „Freizeit inklusiv(e)“ wurde ein neuer Fokus im Aktionsplan aufgenommen. Frau Behrens berichtet zu den Erfolgen des Budgets für Arbeit und verweist auf die Bedeutung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung. Ein weiterer Aspekt sind die Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Corona Pandemie. Hierbei wird auf die gute Zusammenarbeit mit der LAG A I B I T verwiesen. Fr. Behrens würdigt auch von Seiten des Sozialministeriums die Arbeit von Hr. Springmann und Hr. Zirpins und bedankt sich für ihr Engagement.

In seinem Grußwort geht Hr. Lenke, Vorsitzender des Vorstandes der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt in Niedersachsen, auf aktuelle Herausforderungen in der Arbeit der freien Wohlfahrtspflege ein. Er verweist auf die Umsetzung des Landesrahmenvertrages und nimmt einen Ausblick zur Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen vor. Inklusion ist zum Leitbild eines umfassenden Wandels für ein solidarisches Miteinander geworden! Gemeinsam sind wir auf dem Weg, und nur gemeinsam kann es uns gelingen, den Anspruch der gesellschaftlichen Teilhabe möglichst aller Menschen umzusetzen. In diesem Zusammenhang wird auf die Bedeutung von Arbeit und Bildung verwiesen.

Herr Schnipkoweit, Präsident d. Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend & Familie, stellt sich im Rahmen eines Grußwortes vor. Er verweist auf die gute Zusammenarbeit der LAG A|B|T mit dem Landessozialamt und geht auf Herausforderungen im Rahmen der Corona Pandemie ein.

Als Vorsitzende der LAG WR berichtet Frau Kaiser über die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft und die Herausforderungen der Corona Pandemie, dem ständigen Austausch mit der LAG A I B I T, der Umsetzung einer zunehmenden digitalen Gesprächsform und der sich daraus ergebenden Chancen. Der LAG:WR ist es besonders wichtig, alle Beschäftigten gleich zu sehen. Im Rahmen der Umsetzung von Impfungen und Hygienekonzepten darf es nicht zu einer „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ kommen. Frau Kaiser geht darüber hinaus auf den Aktionstag zum 20-järigen Jubiläum der WMVO sowie die Bedeutung der Aufgaben von Werkstatträten im Rahmen der Mitbestimmung ein. Dies bezieht sich auf die Arbeit in den Werkstätten aber auch den regionalen Austausch in den regionalen Arbeitsgruppen.

Frau Niehaus von der BAG WfbM ist aus Berlin zugeschaltet und stellt die BAG WfbM – Kampagne: Mehr als ein Job! Vor. Die Ziele, der Verlauf und die Perspektive der Kampagne der BAG WfbM werden erläutert und dargestellt.

Ein weiterer spannenden Beitrag ist die Vorstellung des Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zum Modellprojekt der LAG A I B I T: Übergang aus der Tagesförderstätte (Tafö) in ein Eingangsverfahren einer WfbM vom Institut für Technologie und Arbeit (ITA).

Im internen Teil der Landeskonferenz wird der Vorstandsbericht 2020/ 2021 vorgestellt. Es erfolgt ein Rückblick sowie auch ein Ausblick auf die Preisverhandlung mit dem REZ Nord zu den Maßnahmenkosten EV/ BBB. Neben verschiedenen Regularien wird Frau Nahid Chirazi, Geschäftsführerin der Delme-Werkstätten gemeinnützige GmbH als stellvertretende Vorsitzende des Vorstands gewählt. Die Landeskonferenz endet mit der Nachwahl der Delegierten/ Ersatzdelegierten aus Niedersachsen für die BAG WfbM Delegiertenversammlung bis 2023.

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