Pressemitteilung

Niedersachsen veröffentlicht Abschlussbericht zur landesweiten Kampagne „Talente entdecken mit dem Budget für Arbeit“

In gemeinsamer Zusammenarbeit haben das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW), die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit | Bildung | Teilhabe (LAG A | B | T) sowie die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, den Abschlussbericht zur landesweiten Initiative „Talente entdecken mit dem Budget für Arbeit“ veröffentlicht.

Ziel der Kampagne war es, Menschen mit Behinderungen den Zugang zu regulären, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zu erleichtern und gleichzeitig Arbeitgebende zu ermutigen, mehr inklusive Beschäftigung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang sollten zwischen Ende 2023 und Ende 2025 mindestens 250 zusätzliche Budgets für Arbeit realisiert werden.

Bei dem Budget für Arbeit handelt es sich um ein Instrument, das Menschen mit Behinderungen den Wechsel aus einer Werkstatt (WfbM) in eine Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet. Arbeitgebende, die sich am Budget für Arbeit beteiligen, erhalten Lohnkostenzuschüsse zum Ausgleich der Minderleistung von bis zu 75 Prozent, eine Übernahme der Aufwendungen für Anleitung und Begleitung zur Unterstützung der betrieblichen Integration sowie eine persönliche Ansprechperson und Beratung durch Fachstellen und Werkstätten. Die Kampagne legte bei den gemeinsamen Aktivitäten den Fokus auf die Verzahnung von Unternehmen, Leistungsträgern und WfbM, um die Strukturen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu stärken.

Der nun fertiggestellte Abschlussbericht zeigt auf, dass zwischen dem 01. Juli 2023 und dem 30. Juni 2025 insgesamt 277 neue Budgets für Arbeit bewilligt wurden. Das gesteckte Ziel wurde damit erreicht. Gleichzeitig sind innerhalb dieses Zeitraums Budgets für Arbeit aus unterschiedlichen Gründen, beispielsweise durch Fortsetzung der Beschäftigung ohne die Förderung durch ein Budget für Arbeit, Elternzeit oder Rückkehr in die WfbM, beendet worden. Der Nettozuwachs bei den Budgets für Arbeit liegt in diesen Zeitraum bei rund 150 Budgets. Damit beläuft sich die Gesamtzahl aller laufenden Budgets in Niedersachsen auf 760 – ein bundesweiter Spitzenwert. Zudem stellt der Bericht eine wachsende Aufgeschlossenheit der Betriebe fest. Zahlreiche Unternehmen zeigen sich demnach bereit, Verantwortung zu übernehmen, sofern die Verfahren verständlich, Ansprechpersonen verfügbar und betriebliche Abläufe praktikabel bleiben.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

Hier finden Sie den Abschlussbericht „Talente entdecken mit dem Budget für Arbeit“

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